Neuigkeiten

INNOBRAKE Abschlussbericht veröffentlicht! (19.07.2018)

Am 17. Oktober 2014 wurde der Abschlussbericht des Verbundprojekts...

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INNOBRAKE meets EUROGUSS (19.08.2014)

Bei der diesjährigen EUROGUSS (14.01 – 16.01) in Nürnberg wurde auf dem...

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INNOBRAKE geht weiter (15.11.2013)

Das bislang sehr erfolgreiche Verbundprojekt INNOBRAKE geht weiter bis April...

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Ausgangssituation

Die Bremsscheibe ist eines der höchstbelasteten Bauteile im Automobil. Sie muss etwa 90% der beim Bremsen umgesetzten Wärmeenergie aufnehmen. Der Reibring der Bremsscheibe kann dabei Temperaturen von bis zu 800° C erreichen. Die derzeitige Fahrzeugentwicklung ist stark von Leichtbaubestrebungen geprägt, mit dem Ziel, die Fahrzeugmasse zu reduzieren und dadurch den CO2-Ausstoß zu verringern. Neben einer Reduzierung der rotierenden, ungefederten Massen und damit einhergehender Fahrdynamik- und Fahrkomforterhöhung kann dies im Fahrwerksbereich durch den Einsatz von Verbundbremsscheiben erreicht werden.

Die heute eingesetzten Verbundsysteme kombinieren einen Grauguss-Reibring mit einem Aluminium-Topf, welche über Verbindungselemente, zumeist radial verschiebbar, verbunden werden. Die um ein Vielfaches höheren Herstellungskosten verhindern jedoch einen Großserieneinsatz. Gegenwärtig sind noch 99 % aller Kraftfahrzeuge mit einteiligen Grauguss-Bremsscheiben ausgeführt. Diese neigen aufgrund ihrer Bauweise, bei welcher der Reibring direkt an den Bremsscheibentopf angebunden ist und sich bei Erwärmung nicht ungehindert ausdehnen kann, zu thermischem Verzug. Diese auch als Schirmung bezeichnete Verformung kann zu einer ungleichmäßigen Abnutzung der Bremsscheibe führen. Das hierdurch verursachte Bremsrubbeln beeinträchtigt den Fahrkomfort erheblich.

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